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Projekte Vermittlung

capauliana@htwchur

Zum Anlass des Langen Samstags gastierte das Bündner Bildgedächtnis, die Fundaziun Capauliana, mit der Ausstellung «Der Bauer und das liebe Vieh. Ein Territorium im Wandel.» an der HTW Chur. Zu sehen waren Arbeiten, welche sich dieser verschiedenen Territorien zu Eigen machten. Die Führungen von Chantal Störmer und Daniel Walser machten deutlich welch verklärte romantische Vorstellung viele Künstler der vergangenen Epochen von dieser rauen Wirklichkeit hatten. Horizontale und vertikale Ebene aus Kunst, Architektur und ökonomische Entwicklung zeugen vom historischen Wandel im Kanton Graubünden. Hier wurde ein grossartiges Raumkonzept umgesetzt. Währendem die gehängten Gemälde verschiedenen Territorien kartografieren, durchbrechen Grossprojektionen die sonnst so funktionale, durch kahle Betonwände geprägte Raumkonfiguration. Selten konnte man die HTW Räume so abwechslungsreich geniessen.

   
       

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Fundstücke Unterwegs

Wandergatter

Diese Stufen, Treppen, Leitern, Gatter oder Tore beschäftigen mich schon eine Weile. In der Landschaft verstreut ermöglichen Sie dem Wanderer Flächen zu traversieren, welche durch Zäune abgetrennten sind. In Abgrenzung zum Viehgatter nenne ich sie „Wandergatter“. Die Funktion dieser Dinger besteht in der Durchlässigkeit. Für den Weitwanderer sind sie Abwechslung und Hindernis zugleich. Lange Tage, müde Beine lassen sie zu einem Ärgernis werden. Verweilt man jedoch an einem Gatter, so erkennt man die Vielfältigkeit dieser Objekte. Ihre Materialien die z. T. weit hergetragen wurden, oder ihre unterschiedliche Bautypologie. Ich habe mich nun entschlossen diese stillen Zeugen alpiner Kulturlandschaft zu sammeln und hier zu publizieren.

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Fundstücke

Touché

Das aus dem hölzernen Strunk wachsende Schwert trifft ins Herz.
Das aus dem hölzernen Strunk wachsende Schwert, trifft ins Herz. <br>

Wofür steht diese Skulptur im Wald? Ist das Schwert als alttestamentarisches Sinnbild für die göttlichen Allmacht und Gerechtigkeit zu lesen? Bezeichnet das Herz nicht Liebe und Sinnlichkeit, oder eher Mater Dolorosa?

Das Schwert als Attribut der Heiligen bezeichnet die Enthauptung, durch welche Heilige das Martyrium erlitten. Das Ganze im Wald, der stirbt. Sinnbild für die sich abzeichnende ökologische Katastrophe oder nur ein Verweis auf das nicht eingetroffene Waldsterben des auslaufenden 20. Jahrhunderts?

Wundervoll. Ein herzliches „Merci“ an diesen unbekannten Waldarbeiter für seinen Denkanstoss sich vielleicht doch mehr mit christlicher Ikonografie zu beschäftigen.

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Fundstücke

Andacht 2.0

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Fundstücke

Lust und Laune

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Fundstücke

Rendez – Vous am Bundesplatz

Das Lichtspiel am Bundeshaus vermittelte eine impressonistische Reise durch die Schweiz.
Das Lichtspiel am Bundeshaus vermittelte eine impressonistische Reise durch die Schweiz.