Das ist ein Fisch

Die Bachforelle (Salmo trutta fario) ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch und eine Unterart der Forelle. Sie wird auch Flussforelle, Bergforelle oder Fario genannt. Kleinwüchsige Bachforellen in nahrungsarmen Gewässern werden als Steinforellen bezeichnet. Bachforellen werden je nach Nahrungsangebot 20 bis 80 Zentimeter lang, in Ausnahmefällen sind Größen von einem Meter und Gewichte über 15 Kilogramm möglich. Ihr Rücken ist oliv-schwarzbraun und silbrig blau, bauchwärts treten rote Flecken mit hellem Rand auf, die Bauchseite ist weißgelb. Die Bachforelle erreicht in der Regel ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm. Bachforellen können bis zu 18 Jahre alt werden.

Salmo trutta fario

Bachforelle

Bachforellen besiedeln schnell fließende, sauerstoffreiche, kühle und klare Gewässer mit Kies- oder Sandgrund in fast ganz Europa, von Portugal bis zur Wolga, außerdem Zentralanatolien und die Kaukasusregion. Im Norden kommen sie bis nach Lappland vor. Sie fehlen in Griechenland, auf Korsika, Sardinien und Sizilien.

Bachforellen sind sehr standorttreue Fische (d. h.: Sie leben nur an einem Platz, also sind sie diesem Platz treu), die ihren Platz nur zur Fortpflanzung verlassen und auch nach Störungen in der Regel an ihre angestammten Plätze zurückkehren. Die erwachsene Bachforelle beansprucht ein eigenes Revier. Tagsüber ist sie im Uferschatten verborgen, mit dem Kopf gegen die Strömung.

Sie ernähren sich je nach Größe und Lebensraum vor allem von Insekten und im Wasser lebenden Insektenlarven, kleinen Fischen wie der Groppe, kleineren Krebstieren sowie von Schnecken und anderen Wassertieren. Auch Kannibalismus wird bei Bachforellen oft beobachtet. Sie sind schnell schwimmende Jäger, nehmen aber in Flüssen und Bächen meist vorbeitreibende Beute auf.

 

capauliana@htwchur

Zum Anlass des Langen Samstags gastierte das Bündner Bildgedächtnis, die Fundaziun Capauliana, mit der Ausstellung «Der Bauer und das liebe Vieh. Ein Territorium im Wandel.» an der HTW Chur. Zu sehen waren Arbeiten, welche sich dieser verschiedenen Territorien zu Eigen machten. Die Führungen von Chantal Störmer und Daniel Walser machten deutlich welch verklärte romantische Vorstellung viele Künstler der vergangenen Epochen von dieser rauen Wirklichkeit hatten. Horizontale und vertikale Ebene aus Kunst, Architektur und ökonomische Entwicklung zeugen vom historischen Wandel im Kanton Graubünden. Hier wurde ein grossartiges Raumkonzept umgesetzt. Währendem die gehängten Gemälde verschiedenen Territorien kartografieren, durchbrechen Grossprojektionen die sonnst so funktionale, durch kahle Betonwände geprägte Raumkonfiguration. Selten konnte man die HTW Räume so abwechslungsreich geniessen.

   
       

Parachute Ishigaki – HiVis Dry Kebari

Im schnellen Wasser meiner Gebirgsbäche sah ich die klassische Ishigaki nicht, also versuchte ich mich an einer Version mit Parachute. Hier also meine erste Version einer HiVis Dry Parachute Ishigaki in grün. Am letzen Tag der Saison konnte ich noch einige Würfe damit machen und einige kleine Forellen haken. Die nächste Saison wird zeigen wie gut die Trockenfliege funktioniert.