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Digitalisieren Projekte

Transmedialisierung «Azetatnegative»

Die Stiftung Fotodok erschliesst den Bestand des Luzerner Fotografien J. Laubacher. Dieser ist im Besitz des Stadtarchivs Luzern. Das von Memoriav geförderte Projekt hat das Ziel, diesen Bestand zu erfassen, zu bewerten, zu digitalisieren und in auf der stiftungseigenen Webseite zu publizieren. Der Bestand umfasst ca. 2000 Bilder, die sich aus unterschiedlichen grossformatigen Azetatnegativmaterialien und Silbergelatine Abzügen bis Format 20×30 cm zusammensetzen. Das Problem des Bestands ist der schlechte konservatorische Zustand einzelner Objekte. Der Fokus liegt hier bei den degenerierten Azetat­negativbeständen. Die Frage stellte sich, wie diese verschmutzten und teilweise stark verworfenen Objekte mit möglichst geringen Aufwand in ihrem Status Quo gesichert werden können, nicht ausgeschlossen ist die anschliessende Kassation der nach Essigsäure riechenden Azetatnegeative.

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Neben den technischen Aspekten wie Azetatnegative digitalisiert werden können, sollte auch die Fragestellung in welcher Form diese später den Nutzern zur Verfügung stehen sollten, geklärt werden. Zur Veranschaulichung hier ein retuschiertes Negativ. Die roten Flächen wurden durch den Fotografen erstellt, um die entsprechenden Stellen bei der späteren Belichtung im Vergrösserer besser «im Griff» zu haben.

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Was ist nun die «richtige, die Beste» Lösung? Wo ziehen wir die Grenzen zwischen «objektiv technisch perfekt digitalisiert» und «intersubjektiv interpretiert»?

[lightgrey_box]Projektstart: November 2013, Projektende: Januar 2014 Status: abgeschlossen. Projektteam: Michel Pfeiffer, Vincenzo Francolino.[/lightgrey_box]

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Fundstücke

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Das betrifft wohl das Tier, den Schneemobilfahrer und den Bildproduzenten. Shit happens.
Das betrifft wohl das Tier, den Schneemobilfahrer und den Bildproduzenten. Shit happens.
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Projekte Vermittlung

VisoTour «Das authentische Bild»

Tourismusdestinationen sind bemüht ihren Gästen ganzheitliche Erfahrungen bevorstehender Ferienaufenthalte zu vermitteln. Dies wird unter anderem mit Hilfe von Bildern erreicht, welche Schlüsselorte und -situationen festhalten. Beim Betrachter sollen diese Bilder bestimmte Emotionen auslösen. Zuvor erlebte Erfahrungen mischen sich mit Erinnerungen, assozierten und evozierten Gefühlen. Dieser komplexe Prozess weckt wiederum Begehrlichkeiten, das Angebot als positiv zu werten und dementsprechend zu handeln.

Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass Bildmotive und -medien im Tourismus eine wichtige Rolle spielen. Bildinformationen und das damit verbundene Spiel mit der Imagination sind wichtige Instrumente, um touristische Dienstleistungen und Destinationen erfolgreich zu vermarkten.

Hier setzt das interdisziplinäre Forschungsprojekt an. Die Hauptfragestellung fragt danach, wie Bilder gestaltet sein müssen, damit sie vom Betrachter als positiv konnotierte, authentische Botschaften wahrgenommen werden? Um diese Frage beantworten zu können, werden verschiedene Aspekte des Themas untersucht.

[justified_image_grid specialfx=others mobile_specialfx=same specialfx_type=desaturate max_rows=2 ng_gallery=34] Einblicke in unseren Forschungsprozess

[lightgrey_box]Projektstart: Sommer 2013, Projektende: 2016, Status: Antragsphase. Projektteam: Michel Pfeiffer, Jürgen Müller, Domenico Bergamin, Yvonne Herzig Gainsford.[/lightgrey_box]