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GPS-Datenlogger im Vergleich

Im Rahmen eines Forschungsprojektes bin ich dabei unterschiedliche GPS Geräte und Datenlogger zu überprüfen. Ergebnisse und Erkenntnisse welche von allgemeiner Bedeutung sein könnten, werde ich hier festhalten. Im Ersten Feldversuch sind zurzeit

V.l.n.R.: BadElf Pro, Garmin Fenix und Dual XGPS 150 sowie das ipone G4
V.l.n.r.: BadElf Pro, Garmin Fenix und Dual XGPS 150 sowie das ipone G4

Betrieben werden die Geräte mit unterschiedlichen Software der Hersteller sowie einigen universell einsetzbaren Apps. Zurzeit sind das die beiden iphone Apps der Hersteller Dual und Bad Elf, Trails sowie Gaia GPS. Mehr dazu später.

Wichtig: Da nicht alle Geräte über denselben Aufzeichnungsintervall verfügen, wurden Datenpunkte, welche näher als 10m Distanz zueinander aufweisen, im Graph nicht mitberücksichtigt. Die Aufzeichnung wurde bei allen Geräten innerhalb von einer Minute gestartet, in der gleichen Zeitperiode wurden sie ausgeschaltet. Hier erstmals die aufgezeichneten Datenpfade.

Garmin GPSmap 60CSx

Gesamtstrecke: 7.71 km
Gesamtanstieg: 234 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.41 km/h
Gesamtzeit: 01:20:04

Dieser Track wurde nicht gleichzeitig mit den nachfolgenden erstellt.

iphone G4 mit Trails

Gesamtstrecke: 7.5 km
Gesamtanstieg: 358 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.49 km/h
Gesamtzeit: 00:48:51

Bad Elf

Gesamtstrecke: 7.64 km
Gesamtanstieg: 463 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.36 km/h
Gesamtzeit: 00:47:58

iphone G3 / Dual XGPS150

Gesamtstrecke: 7.58 km
Gesamtanstieg: 243 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.60 km/h
Gesamtzeit: 01:17:09

Der Akku dieses älteren iphones hat nicht mehr durchgehalten, deshalb wurde der Pfad nicht bis ans Ziel aufgezeichnet. Nichts desto trotz reicht der Pfad aus um die Aufzeichnungsqualität vergleichen zu können. Bemerkenswert sind die aufgezeichneten Höhendaten.

Garmin Fenix

Gesamtstrecke: 7.51 km
Gesamtanstieg: 191 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 9.82 km/h
Gesamtzeit: 01:09:22

Erstes Fazit

Alle Geräte funktionieren, sie zeichnen Geodaten auf. Dafür wurden sie produziert. Anfänglich sorgte die Bluetooth Verbindungen für Probleme. Vielleicht haben sich im Laufrucksack einige Geräte gegenseitig negativ beeinflusst. Vertieft man den Blick, so fallen gravierende Differenz auf. Insbesondere die Aufzeichnung der Höhendaten. Ebenso noch unklar ist , wieso das ich mit der Fenix ca. 20 min. länger gelaufen bin.

Gesamtstrecke: 22.66 km
Gesamtanstieg: 1012 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.33 km/h
Gesamtzeit: 01:10:01

Zweites Fazit

Nachfolgend sind die überlagerten Pfade abgebildet. Misst man die Distanz, so fällt auf wie ungenau und unregelmässig die jeweiligen Standardmessungen sind. Dies muss nicht zwingend mit den Empfängern zu tun haben. Die Überlagerung zeigt vieleher den Sachverhalt, wie GPS- Empfänger in engen Bergtälern mit stark schwankenden Signalen umgehen.

Einfahrt Tunnel-Gallerie Platta. Gemäss Google sind das ca. 7m.
Einfahrt Tunnel-Galerie Platta. Gemäss Google sind das ca. 7m.
Abweichungen in der Strassenkurve zwischen Platta und Drual.
Abweichungen in der Strassenkurve zwischen Platta und Drual.
Blick Richtung Norden, also das Tal hinunter Richtung Disentis.
Blick Richtung Norden, also das Tal hinunter Richtung Disentis.

Setzt man Standartgeräte ein, so wird man mit dieser Messtoleranz leben bzw. umgehen müssen. Hier ein bodennaher Einblick. Damit werden auch die Ansprüche, welche man an georeferenzierte Ortsfotografien stellen darf, deutlich. Aussen vor, aber nicht unerwähnt, bleibt die Ungenauigkeit der zur Darstellung eingesetzten Google-Tools.

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Ruinaulta

Das Spiel: Man steige in Versam Station aus, renne die Schlucht hoch, springe in Castrisch oder Ilanz auf den nächsten Zug um mit dem anschliessenden Zug wieder nach Hause zu kommen. Ein einfacher Task, an diesem Herbsttag ist das Wetter ideal, es bleibt mir eine Stunde Zeit zum geniessen.

Gesamtstrecke: 9.43 km
Gesamtanstieg: 1076 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.17 km/h
Gesamtzeit: 00:58:25
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Oberalp – Lukmanier

Hier einer meiner Lieblingstrails. Mit dem Zug fährt man zum Oberalppass hoch, rennt an den Touristen, welche auf dem Weg zur Rheinquelle sind (Lai da Tuma) vorbei, lässt nach ca. 35 Min. die Maigelshütte links liegen und erreicht nach weiteren 30 Min. den Abzweiger zum Maigelspass. Jetzt zieht man links hoch und geniesst die wunderbaren Landart Objekte. Sie landen zum verweilen ein. Anschliessend geht es durch Felsblöcke zum Bornengo Pass hoch. Hier oben ist es oft windig, deshalb mache ich mich meistens gleich an den Abstieg. Auf diesem Teilstück kann man sich erholen um dann den harten Aufstieg zur Cadlimohütte in Angriff zu nehmen. Nach 2 bis 3 h werden die meinsten Läufer auf der Hütte sein, Wanderer benötigen einen Tag. Sie übernachten und laufen dann gemütlich das Tal zum Lukmanier hinaus. In zwei bis drei weiteren Stunden ist man am Lukmanierpass. Je nach Wetter macht es Sinn, sein Tempo so zu wählen das man gleich mit dem Postauto wieder ins Tal kommt. >Fahrplan

Gesamtstrecke: 26.06 km
Gesamtanstieg: 3664 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.60 km/h
Gesamtzeit: 04:20:41

Nun, so schaut der Track aus, wenn man Akku sparen muss. Am Schluss hat es für die Aufzeichnung dann doch nicht ganz gereicht.

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Stausee St. Maria – one Way

Unsere normale Trainingstrecke führt dem Rhein entlang, an der Staumauer hoch, um den See herum, zum Hospitz am Lukmanierpass.

Gesamtstrecke: 15.74 km
Gesamtanstieg: 904 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.36 km/h
Gesamtzeit: 02:31:52
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Einmal um den Hausberg

Zum testen der neuen Trails App bin ich mit dem iphone wiedereinmal um meinen Hausberg gelaufen. An diesem Mittag war es warm, fast zu heiss um zu laufen. Überraschte haben mich weniger die Daten, als der Fakt, dass der iphone Akku diesmal durchgehalten hat. Für längere Trails muss ich wohl eine Alternative suchen.

Gesamtstrecke: 15.4 km
Gesamtanstieg: 1143 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.08 km/h
Gesamtzeit: 02:51:35

Meine Route: Baselgia – Curaglia – Val Plattas – Fuorcla dalla Buora- Alp Puzzetta – Fuorns-Baselgia.