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Tenkara Unterwegs

Tenkara fischen oder Canyoning mit Zahnstocher?

Diese Woche war ich in der Surselva unterwegs. Schon lange wollte ich wissen, wie der obere Rhein Abschnitt zwischen Fontavivas (Campingplatz bei Diesentis) und Sedrun mit der Tenkara Rute(n) zu befischen ist. Die Karte verspricht tiefe Schluchten, Pools und Flachwasserabschnitte. Auf diese Distanz von ca. 10 km weist der Bach ein Höhenunterschied von ca. 350 Höhenmeter auf. Das Wetter scheint heute stabil, durch die gestrige Kaltfront ist das Gewässer nicht mehr glasklar, das Wasser floss jedoch gut ab, sodass ich mir auf diesen Erkundungstrip einlasse.

Hier die Eindrücke vom Bachverlauf. Neben drei Goldwaschern ist man hier alleine unterwegs.

    

Im meine „Lefty“ Pack von Chris Zimmer  packte ich meine 12″ TUSA Iwana, die TenkaraTimes Watershed 300Z, einige Kabaris für schnelles und langsames Wasser sowie einige Nymphen um die Pools auszufischen. Da die Wind- und Platzverhältnisse schwer einzuschätzen waren, packte ich eine #4.5 er Level Line von 2.7 m, eine 3.6 m Fuijno soft, als Reserve eine klassisch gezwirbelte  3.2 m Kevlar Leine mit Bissanzeiger sowie zwei FC-Vorfachspulen von 0.14 und 0.16 ein. Zusätzlich schleppte ich einen kompakten Watfeuer, ein kleinen Priest und ein Messer mit. Damit dieses Material weder hängen bleibt, noch beim klettern verloren werden kann, nähte ich mir eine Tasche die ich aussen an der Wathose trage.

Im Lefty Sling Pack bunkerte ich ausserdem noch 1.5 L Trinkwasser, zwei Brote,  Müsli-Riegel, eine Jacke und einen Midlayer. Selbstredend das Handy für die Fotos und Sonnenschutz. Mehr braucht es eigentlich nicht. Keine schlechte Idee wäre das Mittragen einer Notfallapotheke.

                            Tagesbilanz: Drei wunderschöne Forellen.

  

    Looks good – sounds good? This is not the end …

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Unterwegs

Japow – Chintose

Erste Eindrücke aus Hokkaido.   
       Beni, Lukas, Jo und Lukas stossen am Abend zu uns.  Blick aus dem Hotel.

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Projekte Unterwegs Vermittlung

Leinsamenstampfe

Die Leinsamenstampfe im Freilichtmuseum Ballenberg (Objekt No. 694) stammt aus dem Val Medel, GR.

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Am ursprünglichen Standort hinter dem Dorf Fuorns entstand dieses Panorama.

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Fundstücke Unterwegs

Wandergatter

Diese Stufen, Treppen, Leitern, Gatter oder Tore beschäftigen mich schon eine Weile. In der Landschaft verstreut ermöglichen Sie dem Wanderer Flächen zu traversieren, welche durch Zäune abgetrennten sind. In Abgrenzung zum Viehgatter nenne ich sie „Wandergatter“. Die Funktion dieser Dinger besteht in der Durchlässigkeit. Für den Weitwanderer sind sie Abwechslung und Hindernis zugleich. Lange Tage, müde Beine lassen sie zu einem Ärgernis werden. Verweilt man jedoch an einem Gatter, so erkennt man die Vielfältigkeit dieser Objekte. Ihre Materialien die z. T. weit hergetragen wurden, oder ihre unterschiedliche Bautypologie. Ich habe mich nun entschlossen diese stillen Zeugen alpiner Kulturlandschaft zu sammeln und hier zu publizieren.

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Unterwegs Vermittlung

Pazolastock 2740 m

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Im Aufstieg zum Pazolastock riss die Nebeldecke kurzfristig auf. Spontan beschloss ich diesen Ausblick mit dem iphone festzuhalten. Anschliessend wurden die 32 Fotos mit Hugin zu einem Panorama zusammengefügt. Animiert ist das Panorama mit Pano2VR.

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Unterwegs

GPS-Datenlogger im Vergleich

Im Rahmen eines Forschungsprojektes bin ich dabei unterschiedliche GPS Geräte und Datenlogger zu überprüfen. Ergebnisse und Erkenntnisse welche von allgemeiner Bedeutung sein könnten, werde ich hier festhalten. Im Ersten Feldversuch sind zurzeit

V.l.n.R.: BadElf Pro, Garmin Fenix und Dual XGPS 150 sowie das ipone G4
V.l.n.r.: BadElf Pro, Garmin Fenix und Dual XGPS 150 sowie das ipone G4

Betrieben werden die Geräte mit unterschiedlichen Software der Hersteller sowie einigen universell einsetzbaren Apps. Zurzeit sind das die beiden iphone Apps der Hersteller Dual und Bad Elf, Trails sowie Gaia GPS. Mehr dazu später.

Wichtig: Da nicht alle Geräte über denselben Aufzeichnungsintervall verfügen, wurden Datenpunkte, welche näher als 10m Distanz zueinander aufweisen, im Graph nicht mitberücksichtigt. Die Aufzeichnung wurde bei allen Geräten innerhalb von einer Minute gestartet, in der gleichen Zeitperiode wurden sie ausgeschaltet. Hier erstmals die aufgezeichneten Datenpfade.

Garmin GPSmap 60CSx

Gesamtstrecke: 7.71 km
Gesamtanstieg: 234 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 7.41 km/h
Gesamtzeit: 01:20:04

Dieser Track wurde nicht gleichzeitig mit den nachfolgenden erstellt.

iphone G4 mit Trails

Gesamtstrecke: 7.5 km
Gesamtanstieg: 358 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.49 km/h
Gesamtzeit: 00:48:51

Bad Elf

Gesamtstrecke: 7.64 km
Gesamtanstieg: 463 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.36 km/h
Gesamtzeit: 00:47:58

iphone G3 / Dual XGPS150

Gesamtstrecke: 7.58 km
Gesamtanstieg: 243 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.60 km/h
Gesamtzeit: 01:17:09

Der Akku dieses älteren iphones hat nicht mehr durchgehalten, deshalb wurde der Pfad nicht bis ans Ziel aufgezeichnet. Nichts desto trotz reicht der Pfad aus um die Aufzeichnungsqualität vergleichen zu können. Bemerkenswert sind die aufgezeichneten Höhendaten.

Garmin Fenix

Gesamtstrecke: 7.51 km
Gesamtanstieg: 191 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 9.82 km/h
Gesamtzeit: 01:09:22

Erstes Fazit

Alle Geräte funktionieren, sie zeichnen Geodaten auf. Dafür wurden sie produziert. Anfänglich sorgte die Bluetooth Verbindungen für Probleme. Vielleicht haben sich im Laufrucksack einige Geräte gegenseitig negativ beeinflusst. Vertieft man den Blick, so fallen gravierende Differenz auf. Insbesondere die Aufzeichnung der Höhendaten. Ebenso noch unklar ist , wieso das ich mit der Fenix ca. 20 min. länger gelaufen bin.

Gesamtstrecke: 22.66 km
Gesamtanstieg: 1012 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.33 km/h
Gesamtzeit: 01:10:01

Zweites Fazit

Nachfolgend sind die überlagerten Pfade abgebildet. Misst man die Distanz, so fällt auf wie ungenau und unregelmässig die jeweiligen Standardmessungen sind. Dies muss nicht zwingend mit den Empfängern zu tun haben. Die Überlagerung zeigt vieleher den Sachverhalt, wie GPS- Empfänger in engen Bergtälern mit stark schwankenden Signalen umgehen.

Einfahrt Tunnel-Gallerie Platta. Gemäss Google sind das ca. 7m.
Einfahrt Tunnel-Galerie Platta. Gemäss Google sind das ca. 7m.
Abweichungen in der Strassenkurve zwischen Platta und Drual.
Abweichungen in der Strassenkurve zwischen Platta und Drual.
Blick Richtung Norden, also das Tal hinunter Richtung Disentis.
Blick Richtung Norden, also das Tal hinunter Richtung Disentis.

Setzt man Standartgeräte ein, so wird man mit dieser Messtoleranz leben bzw. umgehen müssen. Hier ein bodennaher Einblick. Damit werden auch die Ansprüche, welche man an georeferenzierte Ortsfotografien stellen darf, deutlich. Aussen vor, aber nicht unerwähnt, bleibt die Ungenauigkeit der zur Darstellung eingesetzten Google-Tools.