Mausfalle

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Leinsamenstampfe

Die Leinsamenstampfe im Freilichtmuseum Ballenberg (Objekt No. 694) stammt aus dem Val Medel, GR.

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Am ursprünglichen Standort hinter dem Dorf Fuorns entstand dieses Panorama.

Alter Wein in neuen Schläuchen

Zum Testen der neuen Pano2VR-Version und dem WordPress-Plug griff ich für diesen Post auf 6 alte Würfelbilder und ein Zylinderpanorama zurück. Aus heutiger Sicht lässt die Bildqualität zu wünschen übrig, doch hier geht es erstmals um die HTML5 Integration. Da HTML5 nicht mit unsichtbaren Flächenhotspots zurechtkommt, erarbeite ich auch gleich noch eine neue, unscheinbare Skin die sich nicht mit dem Inhalt konkurriert.

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Was die Funktionalität betrifft, so ist das zur Zeit „work in progress“.

Wandergatter

Diese Stufen, Treppen, Leitern, Gatter oder Tore beschäftigen mich schon eine Weile. In der Landschaft verstreut ermöglichen Sie dem Wanderer Flächen zu traversieren, welche durch Zäune abgetrennten sind. In Abgrenzung zum Viehgatter nenne ich sie „Wandergatter“. Die Funktion dieser Dinger besteht in der Durchlässigkeit. Für den Weitwanderer sind sie Abwechslung und Hindernis zugleich. Lange Tage, müde Beine lassen sie zu einem Ärgernis werden. Verweilt man jedoch an einem Gatter, so erkennt man die Vielfältigkeit dieser Objekte. Ihre Materialien die z. T. weit hergetragen wurden, oder ihre unterschiedliche Bautypologie. Ich habe mich nun entschlossen diese stillen Zeugen alpiner Kulturlandschaft zu sammeln und hier zu publizieren.

 

Neues Leben für Stereoskopien

Häufig besitzen Institutionen und Sammlungen Stereoskopien. Sie gibt es in vielfältigen Erscheinungsformen. «Stereos» werden mit speziellen Geräte betrachtet. Heute fehlen diese vielerorts, ihre Handhabung gilt als «heikel». Deshalb werden sie relativ wenig genutzt. Eigentlich schade, durch das 3D-Kino erfreuen sich diese Medien zunehmender Nachfrage. Was also tun mit Streoskopien? Gefragt sind zeitgemässe Vermittlungsszenarien.

Die Stereoskopie ist ein Bildwiedergabeverfahren, welches das plastische Sehen nachempfindet. Dem Auge werden zwei Perspektiven, eine für das rechte und eine für das linke Auge, zugeführt. Dadurch entsteht im Gehirn ein räumlicher Eindruck. Die ersten Quellen, welche das räumliche Sehen beschreiben, gehen auf 300 v.Chr. zurück. Die ersten stereoskopische Zeichnungen wurden um das Jahr 1600 n.Chr. datiert. Durch die Fotografie wurden sie zum Massenphänomen. Im 19. Jahrhundert war das Graphoscope quasi der Standardbetrachter. Damit liessen sich auch Fotos und Postkarten anschauen. Nach der Jahrhundertwende entstanden handlicher Formate. Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts stellte Kodak noch Stereos her.

Anaglyphen Herstellungsprozess

Bei einem Anaglyphenbild werden die Bilder für das rechte und das linke Auge mit verschiedenen Filtern codiert und auf eine Fläche projiziert. Die Filter sind in der Regel rot (links) und cyan (rechts). Durch betrachten mit einer Filterbrille werden die Bilder wieder separiert. Stereoskopien lassen sich als Anaglyphenblider auf einem Farblaser ausdrucken, für Bücher im Offsetdruck reproduzieren, als Datei in eine Ebook einbinden oder auf einem Computermonitor darstellen.

Anaglyphen stellen damit eine kompakte und attraktive Möglichkeit dar, Stereoskopien im neuen Licht erstrahlen zu lassen. In einem ersten Schritt müssen sie dazu digitalisiert werden. Anschliessend lassen sich die Anaglypenbilder mit verhältnismässig einfachen Mitteln produziert.